NEU AN BORD: RheinAhrCampus Remagen, ein Standort der Hochschule Koblenz | gesundheitsberufe.de

NEU AN BORD: RheinAhrCampus Remagen, ein Standort der Hochschule Koblenz

Unter der Rubrik „NEU AN BORD“ stellen sich unsere Partner vor. Gesundheitsberufe.de sprach mit Prof. Dr. Gabriele Moos, Studiengangsleiterin "Gesundheits- und Sozialmanagement" am RheinAhrCampus, Remagen.

gesundheitsberufe.de: Was zeichnet den RheinAhrCampus besonders aus?

Prof. Dr. Gabriele Moos: Der RheinAhrCampus ist ein junger und moderner Hochschulstandort im Norden von Rheinland-Pfalz – zwischen Bonn und Koblenz gelegen. Die Hochschule steht für eine starke Praxisorientierung des Studiums, eine hervorragende Ausstattung, sowie für ein familienfreundliches und barrierefreies Umfeld.

gesundheitsberufe.de: Welche sind die wichtigsten Zahlen und Fakten zu Ihrer Hochschule?

Prof. Dr. Gabriele Moos:

Inzwischen können Studieninteressierte aus 12 Bachelor- und 6 Masterstudiengängen in zwei Fachrichtungen wählen: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Mathematik und Technik. Die interdisziplinären Studiengänge vermitteln dabei nicht nur Grundlagen, sondern ermöglichen durch ihre innovative Spezialisierung ein breit gefächertes Berufsspektrum. Derzeit studieren rund 2.900 Studierende in den beiden Fachbereichen.

Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist mit zirka 1.900 Studierenden der größte der beiden Fakultäten und bietet die Bachelorstudiengänge Gesundheits- und Sozialmanagement, Logistik und E-Business, Management/Führung/Innovation und Sportmanagement an. Darüber hinaus kann der Masterabschluss in Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement erlangt werden. Aber auch Interessierte, die bereits mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, haben bei uns die Möglichkeit sich berufsbegleitend im Fernstudium weiterzuentwickeln.

gesundheitsberufe.de: Was ist besonders am Studiengang "Gesundheits- und Sozialmanagement?

Prof. Dr. Gabriele Moos: In der heutigen Zeit werden neben GeneralistInnen vor allem SpezialistInnen gesucht, die das im Studium erlernte Wissen zeitnah in die Praxis umsetzen können. Im Studiengang „Gesundheits- und Sozialmanagement“ verknüpfen wir betriebswirtschaftliche Qualifikationen bei gleichzeitiger Vermittlung von Branchen-Know-how. In kleinen Gruppen und mit hohem Praxisbezug bereiten wir unsere Studierenden auf die Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Betriebswirtschaft und auf die späteren Leitungsaufgaben in der Gesundheitsbranche vor. Wir setzen von Anfang an auf Praxisbezug, zum Beispiel durch DozentInnen aus der Wirtschaft und mehrere Praktika. Studierende finden bei uns eine familiäre Atmosphäre, ein sehr gutes Betreuungsverhältnis und eine moderne Infrastruktur vor.

gesundheitsberufe.de: Wie bereiten Sie studierende auf die spätere Berufswelt vor?

Prof. Dr. Gabriele Moos: In der späteren Berufswelt müssen unsere Absolventen komplexe Zusammenhänge durchdringen, diese erklären und praxisorientierte Lösungsansätze finden. Im Bachelorstudium gibt es natürlich bestimmte inhaltliche Grundlagen zu lernen. Aber meiner Meinung nach ist es wichtig, nicht nur Theorien auswendig zu können. Es geht darum den Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, die Theorien anzuwenden und für die Praxis nutzbar zu machen.

gesundheitsberufe.de: Was ist Ihnen in der Ausbildung von jungen Menschen wichtig?

Prof. Dr. Gabriele Moos: Mir ist wichtig, dass die Studierenden nicht nur für ihr Studium lernen, sondern auch für sich selbst. Für mich war die wichtigste Erkenntnis, dass ich die Dinge nicht als gegeben ansehe, sondern dass man Dinge hinterfragt. Man überlegt - sind die einen Argumente stärker oder die anderen.

gesundheitsberufe.de: Welche Rollen spiel für Sie die Kooperationen zu regionalen Firmen?

Prof. Dr. Gabriele Moos: Mit dem Studiengang „Gesundheits- und Sozialmanagement“ ermöglichen wir eine bedarfs- und praxisorientierte Ausbildung. Die ProfessorInnen haben viele Jahre Berufserfahrung im Gesundheitssektor und binden ihre vielfältigen praktischen Erfahrungen in ihre Lehre ein. Darüber hinaus profitieren unsere Studierenden von der Vielzahl an Lehrbeauftragten aus der Wirtschaft, aus Wohlfahrtsverbänden und anderen gemeinnützigen Organisationen, die unternehmerisches Denken und aktuelle Fragestellungen vermitteln. Regelmäßig können sie an Gastvorträgen von Experten aus der Praxis teilnehmen. Weiteres wichtiges Kriterium des Studiums sind die Praxisphasen. In den ersten Semestern müssen verschiedene Praktika erfüllt werden und im sechsten Semester schließt die Praxisphase von mindestens 13 Wochen an.

Durch unsere Praxisorientierung und den engen Kontakt zur regionalen Wirtschaft ist eine auf die Anforderungen der Unternehmen und Verbände ausgerichtete Lehre sichergestellt. Und der Lohn gelungener Kooperationen sind die guten Berufsperspektiven für die AbsolventInnen und bestens qualifizierte Berufseinsteiger.

RheinAhr

 

Bildquelle: Prof. Dr. Gabriele Moos