B.A. Gesundheits- und Sozialmanagement | gesundheitsberufe.de

B.A. Gesundheits- und Sozialmanagement

Fakten zum Studium

  • Abschluss: Bachelor of Arts
  • Dauer: 6 Semester
  • Beginn: SS/WS
  • Bewerbungstermine: 15. Januar und/oder 15. Juli
  • Organisation: Grundständiges Studium
  • Studienort: Remagen
  • Praktikum: 12 Wochen
  • Abschlussarbeit: Bachelor Thesis

 

Zugangsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung
  • je 6-wöchiges Praktikum im sozialen und kaufmännischen Bereich (bis spätestens Ende des 2. Semesters)

 

Innerhalb des Dienstleistungssektors nimmt insbesondere die Nachfrage bei den personenbezogenen Dienstleistungen (Human Services) zu. Das Gesundheits- und Sozialwesen ist dabei in den letzten Jahren zunehmender Ökonomisierung ausgesetzt. Dies erfordert fundierte wirtschaftliche Kenntnisse und Management-Knowhow der Fachkräfte, ohne dass die sozialen Besonderheiten der Dienstleistung aus den Augen verloren werden.
Der Bachelor of Arts in "Gesundheits- und Sozialmangement" berücksichtigt somit sowohl ökonomische Entscheidungsfindungen, die funktions- und branchenübergreifend ausgerichtet sind, als auch spezielle Fachkenntnisse, die für die Branche notwendig sind.

Studieninhalte
Basismodule

  • Angewandte Mathematik
  • Einführung in Ökonomie und Recht
  • Informatik
  • Überfachliche und internationale Kompetenzen
  • Recht
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Überfachliche Qualifikationen
  • Marketing und Unternehmensführung
  • Externe Rechnungslegung
  • Personalwirtschaft
  • Investition und Finanzierung
  • Controlling
  • Steuern
  • Volkswirtschaftslehre
  • Statistik / Empirie
  • Vertiefende BWL

 

Aufbaumodule

  • Krankenversicherungsmanagement
  • Grundlagen des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Sozialrecht, Sozialpolitik und Sozialwirtschaft
  • Organisationsentwicklung in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
  • Krankenhausmanagement
  • Management sozialer Betriebe

 

Schwerpunkte
Durch die veränderte demografische Entwicklung haben sich die Anforderungen an das Gesundheitswesen entscheidend verändert und die betriebswirtschaftliche Betrachtung in sozial- und gesundheitsorientierten Institutionen hat nicht nur stark an Bedeutung gewonnen, sondern sichert häufig das Überleben der Institutionen wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Ambulante Dienste, Non-Profit-Organisationen etc.

Des Weiteren nimmt innerhalb des Dienstleistungssektors insbesondere die Nachfrage nach den „personenbezogenen Dienstleistungen“ zu, wodurch sich die Gesundheits- und Sozialwirtschaft insgesamt in den vergangenen Jahren zu einer Wachstumsbranche entwickelt hat.

Da in diesen Bereichen die Anforderungen wirtschaftlich zu arbeiten erheblich gestiegen sind und auf absehbare Zeit weiter steigen werden, ist eine fundierte wirtschaftliche Ausbildung bei gleichzeitiger Vermittlung der Besonderheiten von Gesundheits- und Sozialbetrieben erforderlich.

In der Spezialisierung Gesundheits- und Sozialmanagement wird auf Grundlage der genannten Anforderungen eine breite betriebswirtschaftliche Ausbildung, ergänzt um gesundheits- und sozialwirtschaftliche Grundlagen, vermittelt.

Studienziel und Berufsfelder

In dem Studiengang werden Betriebswirte ausgebildet, die aufgrund ihrer Kompetenz in der Lage sind, eigenverantwortlich betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen interdisziplinär zu bearbeiten und zu lösen.

Es werden Generalisten ausgebildet, die Probleme ganzheitlich betrachten lernen. Darüber hinaus sind die Absolventen in der Lage, Anforderungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft mit Spezialistenwissen umzusetzen.

Besonderes Augenmerk wird dabei neben fachlichem Wissen auch auf die Vermittlung von Methodenwissen und sozialen Kompetenzen gelegt. Das Bachelor-Programm soll die Studierenden dazu befähigen, Vorgänge und Probleme der Wirtschaftspraxis zu analysieren, praxisgerechte Problemlösungen zu erarbeiten und dabei auch internationale sowie außerfachliche Bezüge zu beachten.

Die Absolventen sind in der Lage, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in allen Betrieben des Gesundheits- und Sozialsektors einzusetzen, vom Krankenhaus über die verschiedenen sozialen Einrichtungen bis hin zu Krankenversicherungen oder Freizeit- und Bildungseinrichtungen.

 

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung zum Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ ist das für Rheinland-Pfalz gültige Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife).

 

Vorpraktikum/ Praktische Vorbildung

Vor Aufnahme des Studiums ist in der Vertiefungsrichtung Gesundheits- und Sozialmanagement eine einschlägige praktische Vorbildung (§ 65 Abs. 2 HochSchG) im Umfang von 12 Wochen nachzuweisen, wobei 6 Wochen im sozialen Bereich und 6 Wochen im kaufmännischen Bereich abzuleisten sind. Dieses Praktikum kann auch nach Beginn des Studiums begonnen werden, muss jedoch spätestens bis zum Ende des 2. Semesters abgeschlossen sein. Eine einschlägige berufspraktische Tätigkeit wird angerechnet. Durch eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung kann das Vorpraktikum ersetzt werden.

 

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