Berater/in Vorsorge und Patientenverfügung - Wie Sie Beratungsgespräche und Infoveranstaltungen durchführen können | gesundheitsberufe.de

Berater/in Vorsorge und Patientenverfügung - Wie Sie Beratungsgespräche und Infoveranstaltungen durchführen können

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Beschreibung
Wie können wir vorsorglich eine Brücke schlagen in eine Zeit und in Situationen, in denen wir nicht mehr unseren Willen direkt äußern können?
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht können hier große Hilfen sein. Sie schützen nicht nur uns selbst, sondern sorgen auch für die Menschen, die stellvertretend für uns Entscheidungen treffen müssen. Und sie können vor allem auch Gespräche über wichtige Fragen des Lebens befördern.
Das sogenannte Patientenverfügungsgesetz (2009) goss die bisherige Rechtsprechung in einen gesetzlichen Rahmen. Das Hospiz- und Palliativgesetz (2015) sichert inzwischen sogar einen Beratungsanspruch zu (§39b SGB V). Trotzdem bleiben Unsicherheiten bei medizinischen, juristischen, ethischen und kommunikativen Fragen. Außerdem kursieren eine verwirrende Vielzahl unterschiedlicher Dokumente mit oft fragwürdigen, ja gefährlichen oder unwirksamen Formulierungen.
Entscheidend für die spätere Stabilität dieser Brücke scheinen somit rechtliche Aufklärung, persönliche Wertklärung, gute Beratung anhand bewährter Dokumente und vorsorgliche Gespräche zu sein.

Ziele und Inhalte der Fortbildung
Das Seminar ermöglicht Ihnen,

  • Sicherheit zu rechtlichen und medizinischen Aspekten zu gewinnen und „Musterfälle“ zu diskutieren.
  • einen kommunikativen Leitfaden und bewährte Dokumente für Informationsgespräche flexibel zu nutzen und entscheidende Punkte in ihrer Bedeutung gut verständlich zu „übersetzen“.
  • didaktische Varianten unterschiedlicher Info-Veranstaltungen für Ihre eigene Planung zu erhalten und unterstützende Medien auszuwählen.
  • sich mit Übungen intensiv auf Klärungsgespräche zur Vorsorge und auf damit verbundene Fragen vorzubereiten.
  • eigene Werte und Vorstellungen als persönliches Fundament einer reflektierten Beratertätigkeit zu klären.
  • Interessenten aus Ihrer Zielgruppe (z. B. Bewohner/innen von Pflegeeinrichtungen) in Einzelgesprächen zu unterstützen, um wirksame Vorsorge mit bewährten Muster-Dokumenten zu treffen.
  • Info-Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen inhaltlich und methodisch ansprechend zu gestalten.

 

Material
Sie erhalten umfangreiches Material zu den Themen:

  • Über Patienten informieren,
  • Dokumente der Vorsorge verständlich übersetzen,
  • Über Vorsorge im Gespräch beraten,
  • Info-Veranstaltungen zur Vorsorge ansprechend gestalten.
     

Außerdem erhalten Sie den Ratgeber Wolfgang Putz/Beate Steldinger: Patientenrechte am Lebensende, Beck im dtv 2016 und ein Set mit einer „Goldfassung“ einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
 

Umfang
Insgesamt 24 Unterrichtsstunden
 

Abschluss
Sie erhalten von uns ein Zertifikat

Krankenkassen, Krankenhäuser, Pflegeheime, Sozialstationen, Kirchengemeinden, kommunale Behörden und Hospizvereine machen mit den so qualifizierten Berater/innen sehr gute Erfahrungen. Der Kurs folgt dem Modell „Beraterschulung Patientenverfügung“ des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes e.V.

Teilnehmerwertung 2018:
Sehr gut! Note: 1,1

1. Juli 2019 - 3. Juli 2019
Refugium am Beringerpark - Kurs in Kooperation mit der Gem. Gesell. für Palliativwirken mbH und dem Biz München der GGSD, Beringerweg 26, 80237 Tutzing
€ 390,00
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