Ernährungspsychologie | gesundheitsberufe.de

Ernährungspsychologie

Gesundes (Ess-) Verhalten fördern und Gesundheit erhalten

Die Zunahme ernährungs(mit)bedingter Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist seit etwa zwei Jahrzehnten auf dem Vormarsch. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt diese Krankheiten zu den größten Herausforderungen für die Gesundheitspolitik im 21. Jahrhundert.

Dem großen Angebot an Ernährungsberatung und Ernährungstherapie stehen relativ geringe Behandlungserfolge gegenüber. Studien zeigen, wie schwierig es ist, zum Beispiel eine dauerhafte Gewichtsreduktion zu erreichen: Nur ca. 15% aller Adipositas-Behandlungen verlaufen langfristig erfolgreich.

"Essen Sie viel Fisch. Der enthält Omega-3-Fettsäuren, das ist gesund". Die Praxis der Gesundheits- und Ernährungsberatung hat gezeigt, dass es für die Entwicklung eines langfristig gesundheitsförderlichen Verhaltens nicht ausreicht, rein naturwissenschaftliche Empfehlungen zu kommunizieren. Denn diese berücksichtigen die Lebensumstände und Emotionen der Menschen nicht angemessen und sind zudem wenig zielgruppenspezifisch.

Genau hier setzt das Zertifikat Ernährungspsychologie an:

Das Studienprogramm Ernährungspsychologie unterstreicht die Wechselwirkungen zwischen Körper, Psyche und sozio-kulturellen Faktoren und rückt diese in den Mittelpunkt. Ernährungspsychologie zeigt wissenschaftlich fundierte Ansätze und Möglichkeiten auf, wie ernährungsphysiologisches Wissen in der Praxis so kommuniziert werden kann, dass Ernährungsberatung und Ernährungsbildung langfristig zu mehr gesundheitsförderlichem (Ess-) Verhalten beitragen.

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