Suchtberatung | gesundheitsberufe.de

Suchtberatung

Fernstudium (neben Familie / Beruf studierbar); staatlich geprüft und zugelassen

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Die Geschichte des Gebrauchs von stimmungsaufhellenden Substanzen zur Verbesserung des gegenwärtigen Befindens ist so alt wie die Geschichte der Menschheit und durchzieht jede Kultur und jede zeitgeschichtliche Epoche. Auch heute erfolgt der Konsum von Substanzen mit Suchtpotential in vielen Fällen aus Gründen des Genusses. Wenn dies der einzige Beweggrund ist, besteht nicht zwangsläufig bei allen Substanzen die Gefahr, dass ein Problem daraus wird. Genießen bedeutet jedoch, dass es sich um etwas Besonderes, etwas Nichtalltägliches handelt und ausreichend Zeit und die bewusste Gelegenheit zur Verfügung stehen, den Genuss wahrzunehmen. Wird aus dem Genuss allerdings Routine, handelt es sich um mehr.

An diesem Übergang setzt die Suchtberatung ein. Dabei können verschiedene Aufgabenfelder unterschieden werden. Zunächst werden Suchtberater/innen in allen Bereichen der Prävention tätig. An sie wenden sich Multiplikatoren, wie Lehrer/innen und Erzieher/innen, die das Fachwissen der Beraterin / des Beraters nutzen wollen, um ihren Schüler/inne/n die Thematik näher zu bringen. Je früher die Prävention greift, desto eher gelingt es, zukünftige Generationen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Substanzen mit Gesundheitsgefährdung und Suchtpotential zu bewegen.

Neben der Prävention ist die Beratung das originäre Arbeitsgebiet von Suchtberater/inne/n. In der Suchtberatung haben Sie Umgang mit suchtgefährdeten Personen, Abhängigen und deren Angehörigen. Sie müssen daher über die Befähigung verfügen, die Problematik möglichst frühzeitig zu erkennen, Betroffene zur Behandlung zu motivieren und sie den entsprechenden Therapiemöglichkeiten zuzuführen.

Eine solche Therapie durchzuführen, ist demgegenüber nicht Aufgabe der Suchtberatung! „Beratung“ heißt, Hilfe bei der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstiger Zwecke außerhalb der Heilkunde anzubieten, und ist demzufolge begrenzt auf Ratschläge bei persönlichen Schwierigkeiten durch Anhören, Befragen, Veranschaulichen und Informieren. Die Suchtberatung will, unabhängig vom Suchtmittel, Motivation und Hilfe zur Selbsthilfe bei der Überwindung missbräuchlichen oder abhängigen Umgangs mit dem Suchtmittel leisten.

Dies kann unter anderem durch verschiedene Einsatzmöglichkeiten in Beratungsstellen, in der ehrenamtlichen Suchtkrankenhilfe, als betriebliche Suchtbeauftragte, in der Suchtprävention und in der Begleitung von Angehörigen geschehen und setzt gleichermaßen ein umfangreiches Basiswissen über die Thematik voraus wie Fähigkeiten in der Gesprächsführung und Kommunikation.

Der Impulse-Lehrgang stellt in diesem Bereich ein Grundlagenwissen bereit. Sie werden mit verschiedenen Suchtmitteln und -formen vertraut gemacht und lernen spezifische Anwendungsfelder bzw. Beratungsaspekte kennen. Der Lehrgang richtet sich vornehmlich an Menschen mit psychologischem Grundwissen (z.B. Psychologische/r Berater/in oder Heilpraktiker/in für Psychotherapie), die sich im Bereich der Suchtberatung spezialisieren wollen. Eine Tätigkeit in der Suchtberatung erfordert großes Einfühlungsvermögen, Geduld und nicht zuletzt persönliche Reife und Reflexionsfähigkeit.

Der Fernlehrgang ist wie alle Aus- und Weiterbildungen von Impulse e.V. von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) staatlich geprüft und zugelassen. Die zur  Ausbildung gehörenden Wochenendseminare (1-10 Stück, je nach Lehrgang) können an mehreren Orten deutschlandweit besucht werden. Ein Studienstart ist jederzeit möglich. Zudem bietet Impulse e.V. seinen Studierenden aufgrund des gemeinnützigen Vereinshintergrundes ein faires Preis-/Leistungsverhältnis.

Wuppertal
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