Theatertraining gegen Gewalt | gesundheitsberufe.de

Theatertraining gegen Gewalt

für Erzieher im Bereich Kinder- und Jugendhilfe

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WELCHE ZIELE VERFOLGT DIE FORTBILDUNG?

Spiel ist Kommunikation und Interaktion. Im Spiel kann ich neue Rollen annehmen und mich selbst neuen Herausforderungen stellen. Spiel simuliert Wirklichkeit und lässt uns eintauchen in unsere Phantasie, fördert jedoch auch unsere kommunikativen und rhetorischen Kompetenzen bzw. Sozialkompetenz.

Spiel bietet jedoch auch die Möglichkeit, meine Erinnerungen zu wecken und die Gedächtnisleistung zu fördern. Gerade auf diesen Aspekt wird in diesem Seminar das Hauptaugenmerk gelegt. Sie bekommen Ideen zu praktischen Spielangeboten, bei wlechen Sie Kinder, Jugendliche, jedoch auch Seniorinnen und Senioren zu großen Gedächtnisleistungen animieren und das Gedächtnis trainieren können.

 

WAS SIND DIE INHALTE?

Spielideen für pädgogische Angebote in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit werden umgesetzt und reflektiert.

 

WIE SEHEN DIE METHODEN AUS?

Die Methode Spiel steht bei diesem Seminar natürlich im Mittelpunkt. Die Spiele werden gemeinsam gespielt, reflektiert und deren Einsatz für unterschiedliche Arbeitsbereiche diskutiert.

 

WEN SPRECHEN WIR AN?

Menschen, die Spiel als Interaktions- und Reflexionsmethode nutzen möchten.

 

Welche Ziele verfolgt die Fortbildung?

 

Gewalt kann nicht nur in körperlicher, sondern auch in verbaler und nonverbaler Repression gegen andere stattfinden.
Schikane, Beleidigung, Provokation sind Vorformen von Gewalt, mit dem ein Einzelner von Einzelnen oder einer Gruppe subtil oder massiv unter Druck gesetzt wird.

Das gezielte Theatertraining gegen Gewalt setzt sich spielerisch mit Formen der Aggression von Machtdemonstration über Einschüchterung bis zur Androhung von Gewalt auseinander. Es konzentriert sich auf Lösungswege im Spiel.

Reflexive Selbstwahrnehmung und Austausch in der Gruppe ergänzen sich.

 

Was sind die Inhalte?

 

Der Kurs orientiert sich inhaltlich an Konfliktthemen aus der Arbeitspraxis Erziehung und setzt Interesse an spielerischen und körperlichen Elementen voraus.
Theoretische Grundlagen der Arbeit kommen von Konstantin Stanislawski und Radim Vlcek.

Neben der Auseinandersetzung mit spielerischen Formen der Konfliktdarstellung und Konfliktlösungs-suche wird die Wahrnehmung von verbalen und nonverbalen Impulsen von Aggression und Gewalt erweitert. Wir setzen uns mit möglichen Reaktions-mustern auf die verschiedenen Formen von Aggression bis Gewalt körperlich und sprachlich auseinander.
Die Teilnehmenden setzen sich mit neuen Wegen für einen konstruktiven und schützenden Umgang mit Aggression und Gewalt im geschützten Raum der Gruppe auseinander. Die darin gewonnenen Erfah-rungen und Kenntnisse sollen in Konfliktsituationen der Arbeitspraxis übertragen werden.

Einfache Vorgaben von Rollenspielen sind dabei die Arbeitsformate. Das Spielmaterial wird in der Gruppe gemeinsam erarbeitet und vorgestellt. Die gemeinsame Reflektion ist ein weiterer wichtiger Arbeitsschritt.
Die Auswahl der vorbereiteten Szenen und Übungen in Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit orientiert sich an der Arbeitsgruppe. Spaß und Humor werden Ihren Platz finden. Die Rollenspiele und Übungen sind in die Arbeit mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen übertragbar.

 

Wie sehen die Methoden aus?

 

Wir legen Wert auf praxisnahes und direkt umsetzbares Vorgehen. Dabei leiten uns die Grundsätze Carl Rogers: Echtheit der Person, Wertschätzung des Anderen und Empathie für unser Gegenüber.

Neben Theorieimpulsen fördern wir selbständiges Lernen z.B. durch Gruppen- bzw. Projektarbeit. Darüber hinaus eröffnen sich den Teilnehmer/Innen der Fort-bildung neue Erfahrungsräume z.B. durch Eigenarbeit, Auswertung von Tonbandaufzeichnungen oder in Simulationen. Dabei werden v.a. Aufgabenstellungen aus der individuellen Praxis in der Gruppe reflektiert. Darüber hinaus richtet sich die Methodenwahl nach den jeweiligen Bedürfnissen im Kurs.

Nicht zuletzt sind wir der Auffassung: Lernen soll Freude bereiten. Um ein ermutigendes und zur Reflexion anre-gendes Lernklima zu schaffen, erhalten eventuelle Störungen den angemessenen Vorrang.

 

Wen sprechen wir an?

 

Das Theatertraining gegen Gewalt setzt keine Erfahrung im Theaterspielen voraus. Es richtet sich vorwiegend an Erzieher im Bereich Kinder- und Jugendhilfe.

 

Termine

02. – 03.02.2018

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

 

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der Paritätischen Schulen für soziale Berufe gGmbH

 

Unterrichtsort        Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH in Hausach

 

Unterrichtszeiten  1. Tag:  13.00 - 16.15 Uhr
                            2. Tag:    9.00 - 16.15 Uhr

 

Anmeldeschluss     05. Januar 2018

 

Teilnehmerzahl     Mind. 8, max. 14 Teilnehmer

 

Kursgebühren       Die Kursgebühr beträgt 149,- €. Die Kursgebühren beinhalten eine  Teilnahmebescheinigung.

 

Teilnahmebedingungen: siehe www.pari-schulen.de

 

Kursleitung            Oliver Heitz, Schulleiter, Erziehungswissenschaftler M.A.

 

Dozenten/innen    Ingeborg Waldherr,Theaterregisseurin und Schauspielcoach

2. Februar 2018 - 13:00 - 3. Februar 2018 - 16:15
Inselstr. 30, 77756 Hausach
€ 149,00
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