Rettungsassistent [m|w] | gesundheitsberufe.de

Rettungsassistent [m|w]

Rettungsassistent

>>> Im August 2015 wurde die zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten durch die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter ersetzt. <<<

Rettungsassistenten und -assistentinnen leisten Erste Hilfe am Unfallort und führen bis zum Eintreffen des Arztes alle lebensrettenden Sofortmaßnahmen durch. In vielen Fällen sind sie ganz auf sich allein gestellt. Sie müssen sofort alle lebenswichtigen Vitalfunktionen sichern und dabei Maßnahmen ergreifen, die weit über den Rahmen der Ersten Hilfe hinausgehen, etwa die Atemwege eines Patienten freihalten, Elektroschocks anwenden oder Medikamente verabreichen.

Häufig arbeiten Rettungsassistenten und Notärzte aber auch in einem Team zusammen, etwa in Notarztwagen oder Rettungshubschraubern. Zu den Aufgaben von Rettungsassistenten und -assistentinnen gehört auch der Transport von erkrankten, verletzten und hilfsbedürftigen Personen, selbst wenn diese nicht Notfallpatienten sind. Sie stellen die Transportfähigkeit der Hilfsbedürftigen her und beobachten die lebenswichtigen Körperfunktionen während des Transports von der Wohnung in ein Krankenhaus oder in eine Arztpraxis.

Darüber hinaus sind Rettungsassistenten und -assistentinnen auch in den Leitstellen tätig, wo sie Notrufe der Bürger telefonisch entgegennehmen und über die angemessenen Rettungswege entscheiden. Bei größeren Schadensereignissen müssen sie  in der Lage sein, die Organisation und die Führung mehrerer Einsatzkräfte zu übernehmen.

 

Empfohlener Abschluss
Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer
2 Jahre

Vergütung während der Ausbildung
schulische Ausbildung: unvergütet; Praktikumsentgelt: 1.359 EUR

 

Entwicklungsmöglichkeiten im Beruf

  • Spezialisierung auf Krankentransport
  • Fahrdienst
  • Luftrettungsdienst
  • Dienst in der Rettungswache
  • Gruppenführer eines Rettungsdienstes
  • Leitung der Koordination
  • Fachqualifikation zu Themen wie Rettungsdienst-Leitung, Lehrrettungsassistent, Notfallversorgung, Hygiene
  • Weiterbildung: Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen
  • Studium: Ingenieur für Rettungsingenieurwesen (Hochschulreife erforderlich)

 

Einsatzorte

  • Krankentransport- und Rettungsdienste
  • Organisationen und Einrichtungen des Rettungsdienstes

 

Persönliche Anforderungen

  • Körperliche und seelische Kraft
  • Improvisation und Eigeninitiative
  • Konzentration und gutes Reaktionsvermögen
  • Psychologisches Geschick und Einfühlungsvermögen
  • Bereitschaft zum Schicht- und Nachtdienst

 

Weiterführende Informationen

  • Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB)
  • Berufsverband für den Rettungsdienst e.V. (BVRD)
  • Bundesverband eigenständiger Rettungsdienste 
und Katastrophenschutz e.V.
  • Deutsche Malteser (gGmbH)
  • Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.
  • Deutscher Feuerwehrverband e.V. (DFV)
  • Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK)
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH)
Passende Bildungsangebote
Angebot Ort Anbieter Abschluss Lernformen
Datenschutz in medizinischen Einrichtungen Köln- Poll TÜV Rheinland Akademie GmbH in Köln Teilnahmebescheinigung Berufsbegleitend
Notfallhelfer Idstein Carl Remigius Medical School gemGmbH Idstein Anderer Abschluss
Pädagogik für den Rettungsdienst (B.A.) Düsseldorf Fliedner Fachhochschule Düsseldorf Bachelor Berufsbegleitend
Projektmanagement APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft GmbH Zertifikat Berufsbegleitend
Qualitätsbeauftragter Gesundheitswesen (Modul 1 + 2). Krankenhaus oder Pflegeeinrichtung. Köln- Poll TÜV Rheinland Akademie GmbH in Köln Zertifikat Berufsbegleitend
Rescue Management Hamburg MSH Medical School Hamburg Bachelor Teilzeit
Wunddebridement. Stärken und Schwächen einzelner Verfahren. Köln-Poll TÜV Rheinland Akademie GmbH in Köln Zertifikat Berufsbegleitend