[Berlin, 20. Juni 2017] Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die Leistungserbringer im deutschen Gesundheitswesen aufgerufen, intensiver zu kooperieren. Das Gesundheitswesen müsse sich daran orientieren, „dass aus den vielen, guten, ja Spitzenleistungen des deutschen Gesundheitswesens eine Mannschaftleistung wird“, so Gröhe heute in seiner Eröffnungsrede auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin. Der Minister betonte, alle Gesetze der ablaufenden Legislaturperiode hätten im Kern der Vernetzung gedient. So sei der mit dem Versorgungsstärkungsgesetz eingerichtete Innovationsfonds geschaffen worden, „damit statt Mauern Brücken zwischen den Sektoren gebaut werden.“ Ziel sei „Vernetzung durch sektorübergreifende Versorgung.“
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Hoffnung für Querschnittgelähmte: Wie Neuroengineering in der Robotik hilft, schwere Nervenschädigungen zu kompensieren
20.06.2017Berlin, 20. Juni 2017 Es ist auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Kombination: Robotik-Ingenieure arbeiten mit Neurowissenschaftlern zusammen, um neue Behandlungsmethoden für Querschnitt-gelähmte zu entwickeln. Das „Walk Again Project“ einer internationalen Forschergruppe macht Hoffnung, dass es Wege gibt, Lähmung zumindest teilweise wirkungsvoll zu über-winden. Die Patienten dieses Projekts gewannen nicht nur ein gewisses Maß an Kontrolle über ihre Beine zurück, sondern auch Teile ihres mit der Rückenmarkverletzung verlorenen Gefühls. Einer der führenden Köpfe bei dieser Pionierarbeit ist dabei Prof. Gordon Cheng, Leiter des Lehrstuhls für Kognitive Systeme an der Technischen Universität München (TUM).
Uni Witten/Herdecke und Hochschule Hamm-Lippstadt kooperieren bei Digitalisierung im Gesundheitswesen
02.06.2017Digitalisierung spielt mittlerweile in fast allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle. Auch die Medizin ist durch den technischen Fortschritt zunehmend digitalisiert worden. Die Etablierung von Smartphones im Alltag sowie die zunehmende Nutzung von Apps und anderen digitalen Gesundheitsangeboten wie den sogenannten Wearables haben dazu geführt, dass Patienten die Möglichkeit haben, medizinische Informationen selbst zu erheben.
Krankenhaus Rating Report 2017
01.06.2017Berlin, 30.05.2017 – Die Frage gilt als äußerst umstrittenen: Bevorzugen Patienten die medizinische Versorgung in direkter Nachbarschaft oder nehmen sie gegebenenfalls lieber die Anreise zu einem auf bestimmte Erkrankungen spezialisierten zentralen Klinikum in Kauf? Der Krankenhaus Rating Report 2017 hat herausgefunden: Krankenhäuser mit einem hohen Spezialisierungsgrad weisen eine signifikant höhere Patientenzufriedenheit auf. Damit zeigt sich, dass ein hoher Grad an Spezialisierung nicht nur bessere medizinische Ergebnisse bringt, sondern auch von den Patienten geschätzt wird.
Zu den abschließenden Beratungen der Reform der Pflegeausbildung erklärt Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege:
Berlin, 24.05.2017 – Mehr als die Hälfte der Deutschen hat erhebliche Mühe, die ständig wachsende Fülle gesundheitsrelevanter Information zu verstehen und daraus Entscheidungen für die eigene Gesundheit abzuleiten, so das Ergebnis einer Studie der Universität Bielefeld vom vergangenen Jahr. Die gleiche Befragung hatte zuvor in anderen Ländern deutlich höhere Kompetenzwerte ergeben - zum Beispiel in den Niederlanden, Dänemark, Irland und in Polen.
Berlin, 09.05.2017 – "Jeder geheilte Patient ist ein verlorener Kunde", heißt es immer wieder in Sozialen Medien und der Blogosphäre. Diese Sichtweise verbreitet sich unaufhaltsam weiter, weil sie so logisch klingt. Denn sie hat ja vielleicht einen wahren Kern: Pharmaindustrie, Ärzte und andere Leistungserbringer werden nicht dafür bezahlt, dass Patienten geheilt werden, sondern für den Absatz von Arzneipackungen oder für einzelne Leistungen - und das in der Regel unabhängig davon, ob sie sinnvoll verordnet wurden und im Einzelfall auch wirken.
Die saarländische Gesundheitsbranche - ein leistungsstarker Sektor mit viel Potenzial
10.05.2017(PresseBox) (Saarbrücken, 09.05.2017) „Die Gesundheitswirtschaft ist ein internationaler Wachstumsmarkt. Dies kommt auch der Gesundheitsbranche im Saarland zugute. Von ihrer Leistungsfähigkeit profitieren Unternehmen wie Betroffene gleichermaßen. Im Saarland sind rund 88.000 Menschen in diesem Sektor tätig. Dabei hat die Gesundheitswirtschaft im Saarland einige hidden champions mit weltweiter Spitzenreputation vorzuweisen.
Modellprojekt „GOINakut“ zur Entlastung der Notaufnahmen und des ärztlichen Bereitschaftsdienstes wurde erfolgreich erprobt
04.05.2017Ingolstadt, 04. Mai 2017: Das Praxisnetz GO IN startete am 12. Dezember 2016 in Kooperation mit der Bayerischen TelemedAllianz (BTA) ein zukunftsweisendes Pilotprojekt, um Notaufnahmen und ärztliche Bereitschaftsdienste zu entlasten und Patienten bestmöglich zu versorgen.
Berlin, 02.05.2017 – Den ersten Ball bei der Eröffnung der Fußball-WM 2014 kickte ein Querschnittsgelähmter durchs Stadion in São Paulo. Juliano Pinto steckte in einem sogenannten Exoskelett, einer Art maschinell angetrieben Overall, der ihm Gehen und sogar den symbolischen Anstoß ermöglichte. Das war außergewöhnlich genug, aber das eigentlich Spektakuläre konnte man kaum erkennen: Pinto steuerte das Exoskelett nur mit seinem Willen. Auf seinem Kopf trug er eine Haube mit EEG-Elektroden.
