Gründe dein eigenes Yoga-Studio – darauf kommt es an
Yoga und Pilates boomen, denn immer mehr Menschen haben verstanden, dass die beiden Sportarten nicht nur für Power, sondern auch für Entspannung sorgen. Studios sind oft heillos überlastet, Kurse ausgebucht. Wenn du selbst affin für das Thema bist und dein eigenes Studio gründen möchtest, solltest du ein paar Punkte im Vorfeld beachten.
Finanzierung per Bank braucht einen Businessplan
Im Idealfall kommst du ohne Finanzierung aus, wenn du jedoch zur Bank gehst, brauchst du einen klaren Businessplan. Schlüssele genau auf, was du brauchst und wann du damit rechnest, Gewinne zu erzielen. Die Bank möchte außerdem wissen, welche Ausgaben für dich anstehen.
Erkläre ihnen, was die Studio Miete kostet, warum du eine hochwertige Yoga und Pilates Software brauchst und wie du die Einrichtung geplant hast. Wenn dein Businessplan auf einem soliden Fundament steht, sind deine Chancen auf einen Kredit zur Finanzierung gut.
Beim Thema Software denkst du vielleicht, dass du auch manuell arbeiten kannst, aber als Profi mit eigenem Studio funktioniert das nicht. Softwares wie Trainin erleichtern dir den Ablauf, denn du kannst hier die Zahlungen deiner Kunden, die Buchungen und dein Angebot verwalten. Diese Professionalität wirkt sich auch auf dein Marketing aus, denn du zeigst deinen Kunden, dass du dein Geschäft verstehst.
Mach es professionell für deine Kunden
Der erste Eindruck entscheidet, ob neue Kunden wiederkommen. Halte dein Studio daher sauber und achte auf eine ruhige und stimmige Einrichtung. Du musst nicht auf Luxus setzen, aber auf ein harmonisches und passendes Konzept. Investiere in gute Matten und lasse zwischen den Teilnehmern genug Platz, damit jeder seinen Safespace hat und abschalten kann.
Auch die Organisation im Background spielt eine wichtige Rolle. Mit einer guten Software für Kundenverwaltung und Kursplanung sparst du im Alltag viel Zeit und hast mehr Kapazitäten für das Kerngeschäft. Deine Buchungen laufen übersichtlich und du hast deine Teilnehmerlisten direkt griffbereit. Damit wirkst du auch nach außen professionell und sparst dir Stress, wenn das Studio langsam wächst.
Entscheidend ist dann auch noch die Qualität deiner Kurse, denn viele Menschen kommen wegen eines bestimmten Trainers und bleiben wegen der Erfahrung, die sie beim Kurs machen. Investiere in Weiterbildungen und entwickle ein klares Kurskonzept mit einzigartigen Elementen.
Geh aktiv in die Werbung für dein Angebot
Wenn du ein schönes Studio hast, muss es sichtbar werden. Die meisten Unternehmen setzen heute auf digitale Werbung und daher gehört eine eigene Website zu den Basics. Auch in den sozialen Netzwerken solltest du präsent sein. Du kannst hier Einblick in deine Kurse geben, kleine Übungen zeigen und die Atmosphäre deines Studios in die Welt transportieren. Im besten Fall sorgst du so sogar für Kooperationen mit bekannten Influencern aus deiner Stadt, um die Follower mitzunehmen.
Bei lokalen Geschäften sorgt auch regionale Werbung weiterhin für Erfolg. Kooperiere mit Physiotherapeuten oder Cafés in deiner Umgebung, um die richtige Zielgruppe anzusprechen. Wenn du jetzt noch Schnupperstunden oder Kennenlernevents ins Programm nimmst, hilfst du deinen Kunden dabei, die Hemmschwelle abzubauen.
Wenn du nicht nur bei dir vor Ort aktiv werden möchtest, bietet sich ein hybrides Angebot an. Du kannst über das Internet digitale Kurse anbieten und damit die Menschen erreichen, die nicht bei dir vor Ort sind. So erweiterst du dein Zielpublikum deutlich.
Integriere zusätzliche Wellness- und Beauty-Angebote
Wer sich für Bewegung in Form von Yoga interessiert, sucht meist auch einen Ort zum Abschalten. Hier gibt es viel Potenzial für die Weiterentwicklung deines Studios. Ergänzende Angebote wie Wellness- und Massagen oder Meditationen nach den Kursen sorgen für Attraktivität deines Angebots und verlängern die Aufenthaltsdauer deiner Kunden.
Manche Studios richten kleine Ruhezonen ein, in denen die Kunden nach dem Sport einen Tee genießen und sich mit anderen Teilnehmern austauschen können. Das kostet dich nicht viel, bringt aber nachhaltige Effekte beim Zielpublikum.
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