Unsere neue Serie - Die besten Gesundheitsberufe mit spannenden Gehältern – auch ohne Medizinstudium | gesundheitsberufe.de

Unsere neue Serie - Die besten Gesundheitsberufe mit spannenden Gehältern – auch ohne Medizinstudium

Praktisch stark: Der Apotheker

Unsere neue Serie - Die besten Gesundheitsberufe mit spannenden Gehältern – auch ohne Medizinstudium

Ein gutbezahlter Gesundheitsberuf ist der Traum vieler Menschen. Gutes zu tun und dabei nicht nur anderen Menschen, sondern auch dem eigenen Portmonee zu helfen, ist schließlich ein attraktiver Gedanke. Doch das Medizinstudium steht nur Abiturienten mit Bestnoten und sehr ausdauernden Zeitgenossen mit mindestens 14 Wartesemestern offen – und angehenden Ärzten, die dank finanzstarker Eltern eine Privatuniversität besuchen können. Wer weder mit einem Abiturdurchschnitt von 1,0, noch mit schier unendlicher Geduld oder reichen Eltern gesegnet ist, muss einen anderen Weg wählen. Die nachfolgenden Zeilen präsentieren dir alternative Berufe mit hohem Gehalt im Gesundheitswesen.

Praktisch stark: Der Apotheker

Bist du naturwissenschaftlich interessiert und willst nicht zwingend direkt mit Patienten arbeiten, könnte das Studium der Pharmazie interessant sein. Während der Arzt sich mit dem Heilen und Lindern von Erkrankungen eines spezifischen Patienten befasst, konzentriert der Apotheker sich auf das Herstellen und Abgeben von Arzneimitteln, die Krankheiten lindern sollen. Die vom Apotheker hergestellten und/oder abgegebenen Arzneimittel können teilweise direkt an Patienten abgegeben werden. In manchen Fällen müssen die Medikamente jedoch durch einen Arzt verschrieben werden.Neben der klassischen Tätigkeit in der öffentlichen Apotheke stehen dem Apotheker zahlreiche weitere Einsatzfelder offen. So kann er beispielsweise in einer Krankenhausapotheke eng mit dem Arzt zusammenarbeiten und Medikamente herstellen, die individuell auf die Bedürfnisse seiner Patienten zugeschnitten sind. Darüber hinaus eröffnen sich attraktive Karrieremöglichkeiten in der Pharmaindustrie. Dort arbeiten Apotheker vor allem an der Erforschung neuer Wirkstoffe und in der Überwachung des industriellen Fertigungsprozesses von Arzneimitteln.Die Approbation als Apotheker erhältst du, nachdem du ein Pharmaziestudium von acht Semestern erfolgreich abgeschlossen und anschließend ein Praxisjahr absolviert hast. Um zum Studium zugelassen zu werden reicht ein Abiturdurchschnitt von 2,0 in der Regel aus. Alternativ werden meist vier Wartesemester erwartet. Auch finanziell ist der Beruf des Apothekers interessant. Während das Einstiegsgehalt in der öffentlichen Apotheke mit etwas mehr als 40.000 Euro pro Jahr bereits recht ansehnlich ist, dürfen Apotheker in der Pharmaindustrie mit einem Gehalt von rund 55.000 Euro rechnen – und das bereits beim Berufseinstieg. Der Apotheker zählt damit zu den gut bezahlten Gesundheitsberufen.