Osteopathie -  das manuelle Heilverfahren

Osteopathie - das manuelle Heilverfahren

05/04/2021

Die Osteopathie ist eine manuelle Heilmethode, welche den menschlichen Körper bzw. den Patient als ganzes betrachtet. Die Osteopathie findet sich im Bereich der Symptome zu behandeln (Siehe auch Therapie, die den Körper selbst heilen und aktivieren sollen. Es sind sogenannte Heilmethoden, die auf der Annahme beruhen, dass Teile des Körpers erkranken, da die Harmonie beeinträchtigt wurde. Klassische Naturheilverfahren bringen den Körper wieder in Balance. Methoden, die u.a eingesetzt werden sind:</p><ul><li>Hydro-Therapie</li><li>Thermo-Therapie</li><li>Bewegungstherapie</li></ul>">Naturheilverfahren).</p>">Naturheilkunde wieder. Ein Osteopath benutzt ausschließlich seine Hände, um Blockaden und Beschwerden bei Patienten zu lösen. Symptome werden nicht direkt behandelt, vielmehr die Ursachen der Beschwerden. Es soll vor allem eine Linderung der Beschwerden erreicht werden. Somit lässt sich sagen, dass Osteopathie für Patienten in jedem Alter geeignet ist, da es in der Medizin als relativ sanft angesehen wird.


Woher kommt der Begriff der Osteopathie?

Der Begriff Osteopathie oder auch osteopathische Medizin genannt, geht auf den US-amerikanische Arzt Andrew Taylor Still zurück. Übersetzt bedeutet Osteopathie „die Lehre über die Krankheit der Knochen“. Im Zeitraum von 1860-1875 ist der Ansatz der Osteopathie entstanden, damals noch in anderen Zusammenhängen. Sein Ansatz lautete: Das Leben zeigt sich in Form und Bewegung. Wird die Bewegung verhindert, so kann sich die Krankheit ausbreiten. Basierend auf diesem Ansatz entwickelte Still eine effiziente Behandlungsmethode, die den Namen Osteopathie bekam.


Wann kam die Osteopathie nach Deutschland?

In Deutschland wurde die Osteopathie seit 1950 bereits praktiziert, jedoch nur vereinzelt. Seit den 80ern nahm die Bedeutung der Osteopathie zu. Zudem gab es vermehrt Ostempathie-Schulen und auch die ersten Verbände wurden gegründet. Trotz diesem geschichtlichen Hintergrund ist die Osteopathie noch kein eigenständiger Beruf in Deutschland. Osteopathie gilt als Heilkunde, dadurch darf es nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt werden. Das deutsche Bundesministerium konkretisiert, dass Osteopathie lediglich als Heilkunde angesehen wird und nicht als Heilmaßnahme.


Zahlen und Fakten

(Quelle: Verband der Osteopathen Deutschland e.V.)

Osteopathie wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt, da diese kein Bestandteil des Leistungskatalogs ist. Einige Kassen bezuschussen einige osteopathische Behandlungen, hier kommt es auf die jeweilige Krankenkasse an und ob bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Es gibt mittlerweile ca. 100 Krankenkassen in Deutschland, die anteilig die Behandlungskosten übernehmen. Außerdem gibt es in Deutschland (Stand 2021) 10.000 Osteopathen, die freiberuflich oder in eigener Praxis tätig sind.

Weitere Informationen über das Berufsbild findet ihr hier: Osteopath

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