Erzieher m/w/d

Informationen zu:

Erzieher m/w/d

Erzieher sind, neben den Eltern, sehr wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Sie berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse ihrer Schützlinge und fördern sie in ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit, ihrem Bewegungsvermögen und ihrer Sozialkompetenz.

Sie analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen z.B. Entwicklungsstand, Motivation oder Sozialverhalten um langfristige Erziehungspläne zu erstellen.

Erzieher erkennen und fördern gezielt die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder in den verschiedenen Altersklassen, sie beobachten und steuern Gruppenprozesse und greifen in Konfliktsituationen moderierend ein.

Im Kindergarten zum Beispiel betreuen sie Kinder im Alter von 8 Monaten bis zu 6 Jahren und helfen ihnen sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.


 

 

Empfohlener Abschluss

Zugangsvoraussetzungen sind landesrechtlich geregelt und können je nach Bundesland variieren

  • Meistens wird ein mittlerer Bildungsabschluss und eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung vorausgesetzt
  • An Fachschulen wird in der Regel der Abschluss eines einschlägigen Ausbildungsberuf vorausgechrieben
  • Häufig ist eine entsprechende Berufspraxis nachzuweisen

 


Ausbildungsdauer
3 Jahre in Vollzeit. Bis zu 5 Jahre in Teilzeitform.


Vergütung während der Ausbildung
unvergütet; ein in die Ausbildung integriertes Praktikum wird vergütet. Das Gehalt ist in der Regel tariflich festgelegt und liegt je nach Arbeitgeber und Ort zwischen 1200 und 1500 Euro im Monat (brutto).

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
Die Höhe des Gehalts als Erzieher bzw. Erzieherin ist abhängig von Unternehmen, Arbeitsort und Branche.
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt bei etwa 1800-2500 EUR brutto pro Monat.

Die Ausbildung
Die Ausbildung zum Erzieher bzw. Erzieherin wird von den jeweiligen Kultusministerien der Länder geregelt. Dadurch kommt es in den einzelnen Bundesländern zu Abweichungen und kleineren Unterschieden beim Ablauf und Inhalt der Ausbildung.
Grundsätzlich erfolgen regelmäßig schriftliche Tests, Präsentationen und praktische Prüfungen in den jeweiligen Einrichtungen. Nach zwei Schuljahren erfolgt eine schriftliche Prüfung in Form von Klausuren. Dabei werden in der Regel die theoretischen und praktischen Lerninhalte der beiden zurückliegenden Jahre abgefragt. Die meisten Fachschulen erstellen zudem Zwischenzeugnisse, um die angehenden Erzieher bzw. Erzieherinnen über den Stand ihrer Leistungen zu informieren.
Nach bestandener schriftlicher Prüfung folgt das Berufspraktische Jahr bzw. Anerkennungsjahr. Dieses absolvieren die angehenden Erzieher bzw. Erzieherinnen in einer sozialpädagogischen Einrichtung. In der Regel sind sie dort mindestens 30 Stunden pro Woche tätig, erhalten dafür aber eine Praktikumsvergütung. Während dieses Jahres findet der Unterricht an der Fachschule in Form von Blockuntericht statt. Am Ende des Berufspraktikums erfolgt schließlich eine letzte Abschlussprüfung.

Entwicklungsmöglichkeiten im Beruf

  • Fachweiterbildung
  • Fachwirt
  • Studium (Hochschulreife erforderlich), z. B. Pädagogik
  • Logopäde
  • Ergotherapeut
  • Leitungsfunktion
  • Sonderpädagoge
  • Heilpädagoge

 

Einsatzorte

  • Kindergärten oder-horte
  • Kinder- und Jugendheime
  • Tagesstätten
  • Kinderdörfer
  • Behindertenheime
  • Kinderkliniken
  • Freizeiteinrichtungen
  • Jugendhäuser

 

Persönliche Anforderungen im Beruf

  • Belastbarkeit
  • Physische und psychische Stärke
  • Bereitschaft zum Schichtdienst
  • Einfühlungsvermögen

 

 

Empfohlene Literatur

Erzieherinnen + Erzieher: Zu allen Bänden - Fachbücher im Paket

Erziehen, bilden und begleiten: Das Lehrbuch für Erzieherinnen und Erzieher: Schülerband

 

Weiterführende Informationen

 

Bildquellenangabe: © Erika Kyte / Fotolia.com

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