Berlin, 09.05.2017 – "Jeder geheilte Patient ist ein verlorener Kunde", heißt es immer wieder in Sozialen Medien und der Blogosphäre. Diese Sichtweise verbreitet sich unaufhaltsam weiter, weil sie so logisch klingt. Denn sie hat ja vielleicht einen wahren Kern: Pharmaindustrie, Ärzte und andere Leistungserbringer werden nicht dafür bezahlt, dass Patienten geheilt werden, sondern für den Absatz von Arzneipackungen oder für einzelne Leistungen - und das in der Regel unabhängig davon, ob sie sinnvoll verordnet wurden und im Einzelfall auch wirken.